Houston Heat by M.C. Steinweg

Houston Heat by M.C. Steinweg

Autor:M.C. Steinweg [Steinweg, M.C.]
Die sprache: deu
Format: epub
Tags: Thriller
veröffentlicht: 2013-10-05T22:00:00+00:00


Kapitel 13

Ich beschließe, heute nicht mehr ins Büro zu fahren. Ich brauche einfach ein bisschen Zeit für mich um die Neuigkeiten ein wenig verdauen zu können. Stattdessen lasse ich mich von Jason nach Kingwood zu Shamars Stallungen bringen. Dass Wetter ist herrlich. Nach mehreren Tagen mit mehr Wolken als Sonne, scheint diese jetzt warm von einem wolkenlosen blauen Himmel.

Die Straßen sind leer, wir kommen hervorragend durch und sind kaum eine dreiviertel Stunde später auf dem Parkplatz neben den Stallgebäuden.

Ich bitte Jason, mich ein wenig alleine zu lassen und mache mich auf den Weg zu den Koppeln. Ohne lange zu suchen entdecke ich wonach ich Ausschau gehalten habe. Das kleine Fohlen, welches ich auf den Namen Miracle getauft habe. Jason hat es sich im Auto bequem gemacht. Kann mich aber von seiner Position aus beobachten.

Ich klettere auf den Zaun der die Koppel umgibt und setze mich auf die oberste Querstange. Es dauert nicht lange, bis sich mehrere Pferde aus der Herde zu mir gesellen. Mit aufmerksam hochgestellten Ohren und den Nüstern über der Grasfläche nähern sie sich mir. Auch Miracle reckt neugierig das Köpfchen.

Ich brauche eine Weile um mich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, dass ich nicht nur schwanger bin sondern anstatt ein Baby gleich zwei bekomme. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Natürlich hatte ich mir schon so meine Gedanken gemacht, als meine Periode ausblieb. Beim ersten Mal nicht so sehr, da das noch eine Nachwirkung der Pille sein konnte. Aber beim zweiten Mal, da hatte ich ein wenig die Hoffnung, dass Shamars Samen seinen Weg gefunden hätte. Jetzt werden aus einem Kind zweie. Wenigstens muss ich mir keine Gedanken um irgendwelche Probleme machen, sei es nun ein möglicher Platzmangel oder finanzielle Sorgen. Ungläubig berühre ich wieder meinen Bauch. Mayenne hatte mir gesagt, dass meine Gebärmutter jetzt die Größe einer Pampelmuse hätte. Doch als ich später danach getastet habe, konnte ich nicht wirklich etwas fühlen. Ich werde einiges umstellen müssen. Beispielsweise meine Trainingseinheiten mit Rick. Auf keinen Fall möchte ich riskieren, dass durch irgendwelche Übungen meine beiden Babys gefährdet werden.

Vor meinem geistigen Auge taucht die Vorstellung von zwei blonden Mädchen auf, die in süßen weißen Kleidchen miteinander spielen. Die beiden werden nie alleine sein. Das ist ein schönes und auch beruhigendes Gefühl zu wissen, egal was passiert, selbst wenn Shamar und mir etwas zustoßen sollte, die beiden werden immer sich selbst haben. Sie werden niemals so alleine sein, wie ich mich nach dem Verlust meiner Eltern gefühlt habe. Mein Handy bimmelt in meiner Tasche. Shamar ruft mich an.

››Hallo Chérie.‹‹

››Hallo mein Schatz.‹‹

Kleine Pause.

››Wo bist du?‹‹

››Ich bin in Kingwood, Miracle besuchen.‹‹

››Ist alles in Ordnung? Was sagt Mayenne?‹‹

››Es ist alles in Ordnung. Wahrscheinlich eine Hormonstörung nach der Pille.‹‹ Lüge ich ihn an.

››Tatsächlich? Bei Mayenne bist du in den besten Händen. Hat sie dir was verschrieben?‹‹ Er klingt besorgt. Fast habe ich ein schlechtes Gewissen. Gestern Abend war er schon irgendwie auf dem Vaterschaftstrip gewesen. Jetzt rede ich von einer Hormonstörung anstelle einer von uns erhofften Schwangerschaft.

››Sie hat mir Blut abgenommen und macht ein paar Tests.



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